Slam Poet Kilian Ziegler mit seinem Programm «Apéro-Kalypse» am KV Lenzburg Reinach

Elegante Wortspiele in atemberaubender Geschwindigkeit, feinsinniger, oft selbstironischer Humor, hintergründiger Wortwitz, überraschende Klangbilder und unerwartete Wortdeutungen sind Kilian Zieglers Markenzeichen. Für einmal diente die Aula des KV Lenzburg Reinach als Bühne für einen der erfolgreichsten Schweizer Slam Poeten.

Gebannt verfolgte die anwesende Gästeschar, darunter Klassen des KV Lenzburg Reinach, Lehrpersonen und Gäste, die beeindruckende Performance des Wortkünstlers. Die Fragen aus dem Publikum beantwortete er mit geradezu unerwarteter Ernsthaftigkeit und so erfuhren die Anwesenden Interessantes über den Schaffensprozess, bevor es überhaupt zur Aufführung eines Textes kommt.

Dass es sich bei Kilian Zieglers Wortakrobatik auch um Literatur handelt, zeigt sein neues Buch „Vorübergehend stehen bleiben“, aber auch die Verleihung des Fachpreises für Literatur durch den Kanton Solothurn 2017.

Ganz nahbar zeigte sich der Slam Poet der Stunde – er wurde am vergangenen Wochenende gleich doppelter Schweizermeister im Einzel und im Team – beim anschliessenden Apéro und bewies, dass er diesen für die Schweiz typischen gesellschaftlichen Moment ganz ohne Apokalypse meistern kann.

LL/WA

 

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Schneesporttag 6. März 2018

 

Dieses Jahr wurde der Schneesporttag wetterbedingt um eine Woche verschoben. Auch für den 6. März sah das Wetter nicht fabelhaft aus, jedoch entschieden wir im Sportteam, den Schneesporttag durchzuführen. Zwischenzeitlich schneite es zwar, aber sonst war das Ski- und Snowboardfahren, sowie das Schlitteln und Schneeschuhwandern problemlos durchführbar. Dieses Jahr nahmen fast 55 Lernende des 2. Lehrjahres teil, leider mussten 5 weitere Lernende krankheits- oder verletzungsbedingt kurzfristig absagen. Die Lernenden konnten den Bus in Brugg, Lenzburg oder Reinach besteigen. Wir kamen noch vor 9 Uhr mit den sichtlich motivierten Teilnehmenden in der Stöckalp an, wo sie sich mit den sechs Begleitpersonen ins Skigebiet aufmachten. Rund zwei Drittel tummelten sich auf Skiern oder auf dem Snowboard in Gruppen im Schnee, während ein Drittel der Lernenden am Morgen die Schlittelbahn herunter raste und am Nachmittag Schneeschuhlaufen ging.

Die Skifahrer und Snowboarder nutzten die noch besseren Wetterbedingungen am Morgen aus. Die Pistenverhältnisse waren sehr gut und es lag genügend Schnee, welcher zudem griffig zum Fahren war. Nach dem Mittagessen verschlechterten sich die Sichtverhältnisse zunehmend. Aus den einzelnen Schneeflocken wurde ein Schneegestöber und in den untersten Lagen regnete es sogar, weshalb der Schnee matschig und schwer wurde.

Nach dem Mittagessen wurde die Gruppe der Schlittler auf der Melchsee-Frutt von zwei jungen Skilehrern zur Schneeschuhtour abgeholt. Obwohl sich ein Teil der Gruppe sich etwas zu spät am Treffpunkt einfand, konnten wir rechtzeitig loslaufen. Die Skilehrer boten eine abwechslungsreiche Runde mit Steigungen und Gefällen, welche den Lernenden etwas Kondition und Mut abverlangten. Obwohl die meisten Schüler lieber am Nachmittag auch Schlitteln gegangen wären, meisterten sie die Schneeschuhtour mit Bravour und fanden trotzdem Spass am Wandern. Vier Lernende und die zwei Begleitpersonen des Schneeschuhwanderns waren so begeistert von der Tour, dass für sie eine kleine Zusatzrunde angehängt wurde.

Den Lernenden und den vier Begleitpersonen Arnd Wiedmann, Hansruedi Bommeli, Claudia Ruckstuhl und Mariella DeVita wie auch der Organisatorin Iris Baumann möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen. Alles hat reibungslos funktioniert, das Verhalten im Car und auf den Pisten war ausgezeichnet. Es hat richtig Spass gemacht, mit dieser aufgestellten Gruppe einen Tag im Schnee zu verbringen!

Daniel Hegi, Sport KV Lenzburg Reinach

 

Regierungsrat und Landamman Alex Hürzeler zu Besuch am KV Lenzburg Reinach

Zwar führte der plötzliche Wintereinbruch am Donnerstag, 1. März 2018, dazu, dass nicht pünktlich begonnen werden konnte, doch dies tat der guten Stimmung und den interessanten Gesprächen keinen Abbruch.

Landammann und Bildungsdirektor Alex Hürzeler, Kathrin Hunziker, Leiterin Abteilung Berufsbildung und Mittelschulen, Sandro Schneider, Leiter Sektion Schulische Bildung, und Matthias Kunz, Leiter Sektion Betriebliche Bildung, waren einen ganzen Vormittag zu Besuch am KV Lenzburg Reinach. Neben der Schulleitung wurde das KV Lenzburg Reinach vertreten durch Kathrin Scholl, Grossrätin und Präsidentin des Schulvorstandes, und Daniel Mosimann, Stadtammann von Lenzburg und ebenfalls Mitglied des Schulvorstandes. Durch das abwechslungsreiche Programm führte Andreas Schmid in seiner Funktion als Schulleiter des KV Lenzburg Reinach.

Um den Besuchern einen möglichst authentischen Einblick in den Schulalltag zu gewähren, standen bei jeweils einer Lehrlingsklasse des E-Profils und einer Klasse der BM2 Wirtschaft Unterrichtsbesuche auf dem Programm. Alex Hürzeler, der selber ursprünglich eine KV-Lehre absolviert hatte, hatte sichtlich Freude an den Lektionen.

In den anschliessenden Gesprächen waren Veränderungen in der KV-Lehre, Projekte in den Bereichen bilingualer Unterricht und Digitalisierung, der kantonale Standort der BM2 Wirtschaft in Lenzburg sowie die Schulstandorte Lenzburg und Reinach zentrale Themen. Ein Rundgang durch das Schulhaus und informelle Gespräche mit Lehrkräften und Lernenden rundeten das Programm ab.

Polittalk zur No-Billag Initiative am KV Lenzburg Reinach

Vier Aargauer Jungpolitiker debattieren am KV Lenzburg vor rund 60 erwachsenen Berufsmaturanden über die No-Billag Initiative:  Matthias Roshardt (Jungfreisinnige) und Sandro Wächter (JSVP) als Befürworter, Cyril Meder (JEVP) und Raphael Zimmerli (JCVP) als Gegner der Initiative.

Spannung liegt in der Luft, als Moderator Sven Egloss von der Plattform easyvote den Polittalk mit der Frage eröffnet, ob die SRG bei einem JA zu No-Billag Initiative weiterhin existieren werde. Roshardt meint, die SRG werde es in der heutigen Form nicht mehr geben, das Angebot werde sich vermehrt auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ausrichten. Die fehlenden Einnahmen könnte die SRG mit Fernseh-Abonnements kompensieren, schlägt Wächter vor. Meder hält dem entgegen, dass qualitativ hochstehende Informationssendungen nicht rentabel seien. Für einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk spreche der solidarische Grundgedanke, alle vier Landessprachen zu bedienen und dadurch den nationalen Zusammenhalt zu fördern, betont Zimmerli.

Die Berufsmaturanden verfolgen die Debatte der Jungpolitiker aufmerksam und werden zwischendurch aufgefordert, zu umstrittenen Fragen per Zettel abzustimmen. Die anwesenden Berufsmaturanden zeigen mit sehr kritischen und engagiert vorgebrachten Fragen, dass sie die No-Billag Initiative mehrheitlich ablehnen. So fragt etwa ein junger Mann aus dem Publikum, wie der Informationsgehalt des Rundfunks sichergestellt werden könne, welcher doch entscheidend sei für eine funktionierende Demokratie. Die Diskussion wird beim anschliessenden Apéro noch rege weitergeführt.

Franziska Loretan, 21.02.2018

Zürich nimm dich in Acht, wir kommen!

Die Klasse M17b aus Reinach macht Zürich unsicher!

Die Klasse M17b machte sich am 18. Januar frühmorgens auf den Weg nach Zürich und startete so ihren Zweitagesausflug. Zuerst ging es für die ganze Klasse ins Verteilzentrum der Migros. Dort gab es eine zweistündige Führung durch alle Abteilungen und eine kleine Präsentation über die Gründung der Migros. Nach dem aufschlussreichen Morgen machten sich alle auf, um ins «Fifa World Football Museum» zu gehen. Die Eintrittskarten wurden gekauft und die Klasse ging in Gruppen durch das ganze Museum. Circa eine halbe Stunde später trafen sich alle im Spielbereich. Es gab grosse Flipperkasten, in die man selbst stehen und die Bälle schiessen musste, und noch viele andere Geschicklichkeitsspiele. Eine Stunde später traf sich die ganze Klasse am Ausgang wieder.

Dann hiess es «Rucksack an und ab die Post». 30 Minuten später standen alle vor der Jugendherberge und waren froh, endlich etwas essen zu können und das ganze Gepäck abzustellen.

Eine Gruppe von 6 Jungs und 2 Mädchen gingen in die Stadt, um den Abend noch schön ausklingen zu lassen, und die anderen spielten eine Runde Billard.

Am nächsten Morgen standen alle um 9:00 Uhr bereit in der Lobby und konnten auschecken.

Es ging weiter mit dem Bus in Richtung Zürich Hauptbahnhof und von dort aus nach Altstetten ins Hallenbad.

Um 10:00 Uhr waren alle Eintritte fürs Bad gekauft und die Klasse stürmte los. Im Hallenbad waren die meisten Schüler/innen beim Sprungturm und haben ihr Bestes gezeigt und einander Mut zugesprochen. Die Mädchen waren meistens im Becken und die Jungs sprangen vom 5-Meter Turm. Drei Stunden später war die Besammlung vor dem Hallenbad. Nun konnten alle Schüler/innen losgehen und individuell Mittag essen.

Bis um 15:00 Uhr hatten alle Freizeit. Die Meisten waren in der Stadt bummeln oder gingen sich etwas zu naschen holen. Danach mussten sich aber alle schnell auf dem richtigen Gleis einfinden, um den Zug nicht zu verpassen. Acht Minuten später sass die ganze Klasse zusammen in einem Wagon. Der Zug kam in Lenzburg an und die Lehrer verabschiedeten sich von allen. Alles in allem waren die zwei Tage ein voller Erfolg. Alle hatten Spass und haben die Zeit genossen.

Melanie Egli, M17b, Reinach