Das KV Lenzburg Reinach an der kantonalen Berufs- und Mittelschulmeisterschaft

Die acht Jungs des KV Lenzburg Reinachs vertraten unsere Schule an der kantonalen Berufs- und Mittelschulmeisterschaft im Fussball würdig und erreichten einen Platz im Mittelfeld. Das Team wurde von Sportlehrer Daniel Hegi begleitet.

Teilnehmer:
M17a:
Romeo Stadler
Albin Gjuraj
Loris Votta
Shahin Adwan
Lukas Stauffer
Laurin Bucher
E17a:
Marcel Büechli
E17c:
Florian Widmer

 

Schneesporttag 2019

62 Lernende des zweiten Lehrjahres haben sich für den Schneesporttag in Melchsee-Frutt angemeldet. Rund die Hälfte hat sich für das Projekt Skifahren/Snowboarden oder Schlitteln/Schneeschuhwandern entschieden. Leider mussten sich 4 Lernende wegen Krankheit oder Unfall abmelden. Die Entscheidung über die Durchführung fiel dieses Jahr leicht, es war nämlich für die ganze Woche super Wetter angesagt.

So sind wir in aller Frühe um 06.15 Uhr in Brugg gestartet, wo bereits 2 Lernende in den Car eingestiegen sind. Über Lenzburg und Reinach sind wir in die Frutt gefahren. Unterwegs hatte es nur wenig Stau um Luzern herum, so dass wir als 2. Car in Stöckalp ankamen und ddas Administrative schnell abwickeln konnten. Den Skifahrern/Snowboardern wurde die Tageskarte ausgehändigt und ab ging es in Gruppen auf die frisch präparierten Pisten. Die Gruppe Schlitteln/Schneeschuhwandern holte den reservierten Schlitten ab und vergnügte sich am Morgen auf der Schlittelbahn, welche durch die niedrigen Temperaturen in der Nacht etwas eisig und schnell war. Das Mittagessen wurde individuell eingenommen, wobei einige Lernende etwas Mühe mit einem sehr schleppenden Service hatten. Am Nachmittag trafen sich die Schlittler zur Schneeschuhwanderung. 3 Guides führten 2 Gruppen durch die verschneite Winterlandschaft auf der Melchsee-Frutt. Zum Teil mussten die Lernenden etwas motiviert werden, kleinere Mutproben wie einen sehr steilen Hang herunterrutschen wurden eingebaut und am Schluss durften die Schneeschuhwanderer mit der „Kerze“ – dem Lift, welcher vom See wieder hinauf auf die Frutt führt, fahren. Einige litten etwas unter dem intensiven Sonnenschein und freuten sich nach der Rückkehr über ein Gelati vom Fruttlädeli.

Die Skifahrer/Snowboarder sind den ganzen Tag über voll auf ihre Rechnung gekommen. Von morgens 9 Uhr bis abends 16 Uhr gab es strahlenden Sonnenschein. Die Pisten waren in einem traumhaften Zustand, man konnte mühelos die Hänge herunterflitzen. Dies wurde einigen zum Verhängnis, hörte man doch ab und zu den Rettungsheli.

Alle unsere Lernenden kehrten unfallfrei und pünktlich am Abend zum Car zurück. Sämtliche Schlitten konnten von Daniel Hegi am Abend in einwandfreiem Zustand wieder entgegengenommen werden.

Herzlichen Dank an alle Lernende für das einwandfreie Verhalten und den Lehrpersonen Daniel Hegi – er war für die Gruppe Schlitteln/Schneeschuhwandern zuständig; Battista Trivigno, Hansruedi Bommeli – welcher mich netterweise im Car unterstützt hat und Arnd Widmann – welche zusammen die Skifahrer im Auge hatten; Dorothea Mösch; Mariella De Vita und Silvia Knobel- welche zusammen mit mir die Schneeschuhwanderung absolviert haben. Der Schneesporttag 2019 kann durchwegs als positiver Anlass gewertet werden.

Bei der Heimfahrt im Car war es recht ruhig und einige gönnten sich ein kleines Nickerchen nach einem Tag an der frischen Luft und Sonne.

  1. Februar 2019                         Iris Baumann

U20-Aargauer Meisterschaft Poetry Slam Vorrunde am KV Lenzburg: Finalisten stehen fest

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Die 7. Vorrunde der Aargauer U20-Poetry-Slam-Meisterschaften fand am Donnerstagabend am KV Lenzburg Reinach statt – ein Novum, denn noch nie zuvor hat eine Berufsfachschule an den Poetry-Slam-Meisterschaften im Aargau teilgenommen.

9 Kandidatinnen und Kandidaten, Lernende aus dem M-, E- und B-Profil, stellten sich mit ihren Texten dem Wettkampf: Moderiert von Valerio Moser wurden in 2 Runden die KV-Finalteilnehmerin und der KV-Finalteilnehmer gekürt.

Mit Unterstützung von «Kultur macht Schule» konnten die jungen Künstlerinnen und Künstler in den vorbereitenden Workshops dank wertvollen Tipps von Profi-Slam-Poeten verborgene Talente entdecken oder erkannte Fähigkeiten ausbauen.

Die erste Vorrunde an der Berufsschule bot vieles: witzig-spritzige und manchmal freche Texte, aber auch solche, die zum Nachdenken anregten, in einer vollen Aula mit starker Stimmung und einem tollen Publikum. Im Finale am 21. Februar 2019 im KIFF Aarau wird die Aargauer Meisterin bzw. der Aargauer Meister bestimmt; der Gewinner oder die Gewinnerin wird an den Schweizer U20-Slam-Meisterschaften teilnehmen. Wir drücken den beiden Final-Teilnehmenden Michael Wiederkehr und Amélia Piassa vom KV Lenzburg die Daumen!
(WA/LL)

 

 

Über den Mauerrand hinaus

Klischees über Berlin und die Berliner gibt es viele. Erkennbar ist immer noch die Dualität zwischen Ost und West.

Der IKA-Verband pflegt seit ein paar Jahren guten Kontakt zu anderen Schulen, die vergleichbare Arbeit leisten wie wir hier in der Schweiz. Im November durfte eine Delegation des Verbandes das ELINOR Kompetenzzentrum besuchen.

Das ELINOR Oberstufenzentrum in Berlin-Pankow bietet nebst der gymnasialen Ausbildung auch die Ausbildung zur Kauffrau/-mann für Büromanagement mit Fachhochschulanschluss im Vollzeitsystem an. Letztere ist vergleichbar mit unserem KV-Abschluss im M‑Profil.

In interessanten Gesprächen diskutierten die Teilnehmenden über die Bildungssysteme und -politik beider Länder. Nebst der Herausforderung der Digitalisierung lag der Fokus auf der «Dualen Ausbildung».

Die Vorteile des dualen Systems zeigen deutlich auf, wie der nahtlose Übergang in die Berufswelt gewährleistet ist. Die Lernenden arbeiten in einem realen Berufsumfeld und können alle Kompetenzen – praktische und schulische – vereinen. Nach drei anspruchsvollen Jahren der Ausbildung erlangen sie die Reife für die Fach-, Sozial- und Methodenkompetenzen.

Die deutschen Lehrerkollegen und -kolleginnen anerkennen unser schweizerisches Berufsschulsystem. Die Praxiskompetenz löst die ELINOR-Schule intern mit einem fiktiven Unternehmen, und die Lernenden absolvieren nach drei Jahren ein Praktikum, um die theoretisch erworbenen Kenntnisse umsetzen und festigen zu können.

Pestalozzis Trilogie von „Hand, Kopf und Herz“ drückt aus, was in unserem Dualen System verwirklicht ist.

Mariella De Vita