Über den Mauerrand hinaus

Klischees über Berlin und die Berliner gibt es viele. Erkennbar ist immer noch die Dualität zwischen Ost und West.

Der IKA-Verband pflegt seit ein paar Jahren guten Kontakt zu anderen Schulen, die vergleichbare Arbeit leisten wie wir hier in der Schweiz. Im November durfte eine Delegation des Verbandes das ELINOR Kompetenzzentrum besuchen.

Das ELINOR Oberstufenzentrum in Berlin-Pankow bietet nebst der gymnasialen Ausbildung auch die Ausbildung zur Kauffrau/-mann für Büromanagement mit Fachhochschulanschluss im Vollzeitsystem an. Letztere ist vergleichbar mit unserem KV-Abschluss im M‑Profil.

In interessanten Gesprächen diskutierten die Teilnehmenden über die Bildungssysteme und -politik beider Länder. Nebst der Herausforderung der Digitalisierung lag der Fokus auf der «Dualen Ausbildung».

Die Vorteile des dualen Systems zeigen deutlich auf, wie der nahtlose Übergang in die Berufswelt gewährleistet ist. Die Lernenden arbeiten in einem realen Berufsumfeld und können alle Kompetenzen – praktische und schulische – vereinen. Nach drei anspruchsvollen Jahren der Ausbildung erlangen sie die Reife für die Fach-, Sozial- und Methodenkompetenzen.

Die deutschen Lehrerkollegen und -kolleginnen anerkennen unser schweizerisches Berufsschulsystem. Die Praxiskompetenz löst die ELINOR-Schule intern mit einem fiktiven Unternehmen, und die Lernenden absolvieren nach drei Jahren ein Praktikum, um die theoretisch erworbenen Kenntnisse umsetzen und festigen zu können.

Pestalozzis Trilogie von „Hand, Kopf und Herz“ drückt aus, was in unserem Dualen System verwirklicht ist.

Mariella De Vita

Cambridge 2018

IMG_2189.jpgEnglish classes in a typical Victorian house

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Select English – Our school in Cambridge

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King’s College – Cambridge University

IMG_2141.jpgMuseum of Zoology – University of Cambridge

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Butterflies at the Museum of Zoology

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Day trip to London

IMG_2150.jpgA night out bowling!

Das digitale Klassenzimmer

 

Schulung „Office 365, OneNote“ Sa 15.9.18digitalisierung-e1539865335468.jpg

Vergangenen Samstag stellte die Informatik-Dozentin Lydia Kochgruber (Kantonsschule Brühl St. Gallen) Einrichtung und Funktionen des Microsoft-Aufgabenplanungsprogramms „OneNote“ und „OneNote Class“ am KV Lenzburg Reinach vor. Beide Programme gelten in Fachkreisen als sehr bedienerfreundlich und geeignet als Plattformen für digitalen Unterricht.

Aufgrund der wachsenden Bedeutung sowie der vielversprechenden Möglichkeiten des digitalen Unterrichts wird das KV Lenzburg Reinach im Schuljahr 2019/2020 ein Pilotprojekt mit Klassen der BM2 Wirtschaft (Berufsmatura für Erwachsene) durchführen. „Bring your own device“ (BYOD) heisst das Motto, die Lernenden werden ihre eigenen Notebooks mitbringen, der Unterricht wird digital gestaltet. Lehrmittel, Aufgaben, Übungen, Ablagen, Notizen werden nach Möglichkeiten papierlos erworben, erstellt, bearbeitet und abgelegt. Ab Schuljahresbeginn 2020/2021 soll der digitale Unterricht mit Notebookklassen BYOD am KV Lenzburg Reinach für alle neu eintretenden Lernenden einlaufend (B-, E- und M-Profil / BM2 Wirtschaft) umgesetzt werden.

Zur Vorbereitung dieses Projekts fand eine Schulung sämtlicher Lehrpersonen zu „OneNote“ statt. Die Weiterbildung beinhaltete eine Einführung in die Bereiche „Hausaufgaben“ zur Nutzung der Hausaufgabenablage, „Notizbuch“ für Unterrichtsnotizen und „Platz zur Zusammenarbeit“ für Dokumente, an denen mehrere Lernende gleichzeitig arbeiten können. Mit konkreten Anwendungen wurde das Gelernte vertieft.

Die Lehrpersonen erhielten Gelegenheit zur Erstellung eines „Klassennotizbuchs“ für eine Klasse als Werkzeug zur Planung und Dokumentation des Unterrichts. In Übungen mit dem „Klassenblog“ wurden Kommunikationsfunktionen getestet. Verschiedene Notebook-Varianten wurden hinsichtlich Anwenderfreundlichkeit und Ausstattung verglichen.

Parallel zu weiteren internen Schulungen aller Lehrpersonen des KV Lenzburg Reinach werden zur Zeit drei Lehrpersonen an der Universität Zürich im Lehrgang „Digitale Medien in Maturitätsschulen“ zu Superusern auf dem Gebiet digitaler Unterricht ausgebildet, um eine erfolgreiche Umstellung des Unterrichts sicherzustellen.

RC/WA

«Die Erinnerungen an das Schöne bleiben»

 

Diplom- und Berufsmaturitätsfeier des KV Lenzburg Reinach vom 28. Juni 2018

Die Schul- und Lehrzeit ist in vielerlei Hinsicht eine einschneidende Epoche im Leben eines jungen Menschen. Es ist eine intensive Zeit, die von vielen Lernstunden und Leistungsdruck geprägt ist. Es ist aber auch insofern eine besondere Zeit, als dass sie in einem Klassenverbund erlebt wird. Die Schüler und Schülerinnen gehen gemeinsam durch Höhen und Tiefen, und zwar nicht nur in schulischer Hinsicht, sondern, wie Michelle Käser (E15c), die Rednerin der Diplomfeier der B- und E-Profil Lehrgänge, erwähnt, auch in privater: Die Schul- und Lehrzeit ist eine Zeit, in welcher sich Freundschaften festigen, auflösen, aber auch neue entstehen. Auch Joshua Gubler (BM16e) erinnert in seiner Rede während der Berufsmaturitätsfeier daran, dass sich die Schule und der Unterricht nicht nur durch Inhalte, sondern auch durch zwischenmenschliche Beziehungen auszeichnen. Mit witzigen Bemerkungen zum Schulalltag sorgt er für Lacher im Publikum.

Andreas Schmid, der Schulleiter des KV Lenzburg Reinach, hält in seiner Begrüssungsrede zudem fest, dass die Ausbildungszeit auch deshalb eine einschneidende Zeit ist, weil sie das Fundament für die berufliche Zukunft legt. Im Rittersaal des Schloss Lenzburg gratuliert er den Absolventinnen und Absolventen zum Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis und zur Berufsmaturität. Über alle Lehrgänge kann die Schule eine Erfolgsquote von 97.2 % vorweisen.

Besondere Erwähnung finden bei der Diplomübergabe die rangierten Absolventinnen und Absolventen (ab Gesamtnotendurchschnitt 5.3). Die Klassenlehrerin der Reinacher E-Profil-Klasse gratuliert Melissa Fehlmann (Bertschi AG, Dürrenäsch) zu einem Notendurchschnitt von 5.4.

Geehrt werden auch jene Lernende, die im dritten Lehrjahr eine hervorragende selbständige Arbeit (SA) verfasst haben und dafür entsprechend die Note 6 erhalten haben. Es sind dies Chiara Huber (Gemeindekanzlei Boniswil), Gamze Gül (Hypothekarbank Lenzburg AG, Lenzburg), Flavia Kretschmer (Mammut Sports Group AG, Seon) und Nadia Wälti (Disch AG, Othmarsingen) mit der SA «Beistände für Minderjährige. Fluch oder Segen?» und Ajla Hodzic (Fehlmann AG, Seon), Carmen Hunziker (Die Mobiliar, Lenzburg), Michaela  Mathys (Unifil AG, Niederlenz) und Nadine Biedermann (Auto Germann AG, Hunzenschwil) mit der SA «Paraplegie – Hindernisfreiheit in der Schweiz».

Mehrere Rangierte können an der darauffolgenden Berufsmaturitätsfeier beglückwünscht werden: Mit der Note 5.5: Sarah Woodtli (Bertschi AG, Dürrenäsch). Mit der Note 5.3: Karin Jakob (Hypothekarbank Lenzburg AG, Lenzburg), Alina Lüscher (Kanton Aargau, Staatsanwaltschaft, Lenzburg) und Yves Widmer (Hypothekarbank Lenzburg AG, Lenzburg). Rangierte der Berufsmaturität für Erwachsene (BM2) sind Bryan Koch mit der Note 5.4, Julia Zehnder, Dominic Rode und Lionel Marclay mit der Note 5.3.

Der Schulleiter verspricht den Absolventinnen und Absolventen in seiner Ansprache eine schöne Feier und hält sein Wort. Dafür verantwortlich sind nicht zuletzt auch die geladenen Künstler und Künstlerinnen. Der Aargauer Autor und Slam Poet Simon Libsig begeistert das Publikum mit drei Beiträgen seiner Spoken-Word-Kunst. Die musikalischen Beiträge von Tanja Urben (Gesang) und Robi Hersberger (Gitarre) bei der Diplomfeier der B- und E-Profil Lehrgänge und jene von Jo Droz (Gesang) und Laura Brogna (Klavier) an der Berufsmaturitätsfeier geben den Lernenden, den Lehrpersonen und den Angehörigen die Gelegenheit, die drei letzten Jahre in Gedanken Revue passieren zu lassen. Und wie Michelle Käser es eingangs sagt, so sind es die «Erinnerungen an das Schöne», die bleiben, und dazu gehört nun auch die Diplom- und Berufsmaturitätsfeier. (CI)

Brighton 2018

More than 70 students from our school have recently spent two weeks in Brighton, where we attended an English course preparing for the approaching Cambridge BEC exam.

On our arrival at the LSI school in Brighton the principal of the school welcomed us, showed us around and gave us some useful information in order not to get lost!
Then every student went to his/her host family, curious to get to know it.

The following day, Monday, we started our course by taking an exam first to work out our level of English. According to this one we were then split up in  different classes.
Lunchbreak at 12.45 only was quite unusual for us, because we usually have lunch at 11.50, so everyone was starving.
After lunch we went to Brighton city centre and the LSI staff showed us around. We went to the beach, the gardens and they showed us where we could go for shopping or a drink.

The lessons always started at 9 o´clock and finished at 15.30. We practised a lot for our Cambridge BEC exam.

On Saturday after the first week we went to London. We were excited to visit the capital. When we arrived we got split up in two groups and every group got a tour guide. They showed us the most important buildings in London. We saw the Buckingham Palace, Big Ben, the Tower Bridge, London Eye and much more. All the students were very exhausted after that, because we had walked more than 14 kilometres. So the following river cruise on the Thames gave us a nice opportunity to relax. Afterwards we were given some free time to do things on our own just like shopping or having dinner.
In the second week everyone had already got used to school, the life in the host family, the buses, the city and so everything was much easier.

We learned a lot for the BEC exam, did some exercises and a lot of exam practice. We talked a lot in class, which was a good preparation for the speaking part. We also played a lot of funny games, this was a real help for the vocabulary. The teachers were all nice, helpful and funny.

After the two weeks some of us were sad to leave, others were happy to go back home to their families.

In conclusion it was a very nice trip. I can say that I learned a lot and if I ever have the possibility again, I will definitely go again. Brighton and Hove are beautiful and I would recommend it to everyone.

 

(Janine Volpe und Marco Rutz E16a, MD)