«Die Erinnerungen an das Schöne bleiben»

 

Diplom- und Berufsmaturitätsfeier des KV Lenzburg Reinach vom 28. Juni 2018

Die Schul- und Lehrzeit ist in vielerlei Hinsicht eine einschneidende Epoche im Leben eines jungen Menschen. Es ist eine intensive Zeit, die von vielen Lernstunden und Leistungsdruck geprägt ist. Es ist aber auch insofern eine besondere Zeit, als dass sie in einem Klassenverbund erlebt wird. Die Schüler und Schülerinnen gehen gemeinsam durch Höhen und Tiefen, und zwar nicht nur in schulischer Hinsicht, sondern, wie Michelle Käser (E15c), die Rednerin der Diplomfeier der B- und E-Profil Lehrgänge, erwähnt, auch in privater: Die Schul- und Lehrzeit ist eine Zeit, in welcher sich Freundschaften festigen, auflösen, aber auch neue entstehen. Auch Joshua Gubler (BM16e) erinnert in seiner Rede während der Berufsmaturitätsfeier daran, dass sich die Schule und der Unterricht nicht nur durch Inhalte, sondern auch durch zwischenmenschliche Beziehungen auszeichnen. Mit witzigen Bemerkungen zum Schulalltag sorgt er für Lacher im Publikum.

Andreas Schmid, der Schulleiter des KV Lenzburg Reinach, hält in seiner Begrüssungsrede zudem fest, dass die Ausbildungszeit auch deshalb eine einschneidende Zeit ist, weil sie das Fundament für die berufliche Zukunft legt. Im Rittersaal des Schloss Lenzburg gratuliert er den Absolventinnen und Absolventen zum Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis und zur Berufsmaturität. Über alle Lehrgänge kann die Schule eine Erfolgsquote von 97.2 % vorweisen.

Besondere Erwähnung finden bei der Diplomübergabe die rangierten Absolventinnen und Absolventen (ab Gesamtnotendurchschnitt 5.3). Die Klassenlehrerin der Reinacher E-Profil-Klasse gratuliert Melissa Fehlmann (Bertschi AG, Dürrenäsch) zu einem Notendurchschnitt von 5.4.

Geehrt werden auch jene Lernende, die im dritten Lehrjahr eine hervorragende selbständige Arbeit (SA) verfasst haben und dafür entsprechend die Note 6 erhalten haben. Es sind dies Chiara Huber (Gemeindekanzlei Boniswil), Gamze Gül (Hypothekarbank Lenzburg AG, Lenzburg), Flavia Kretschmer (Mammut Sports Group AG, Seon) und Nadia Wälti (Disch AG, Othmarsingen) mit der SA «Beistände für Minderjährige. Fluch oder Segen?» und Ajla Hodzic (Fehlmann AG, Seon), Carmen Hunziker (Die Mobiliar, Lenzburg), Michaela  Mathys (Unifil AG, Niederlenz) und Nadine Biedermann (Auto Germann AG, Hunzenschwil) mit der SA «Paraplegie – Hindernisfreiheit in der Schweiz».

Mehrere Rangierte können an der darauffolgenden Berufsmaturitätsfeier beglückwünscht werden: Mit der Note 5.5: Sarah Woodtli (Bertschi AG, Dürrenäsch). Mit der Note 5.3: Karin Jakob (Hypothekarbank Lenzburg AG, Lenzburg), Alina Lüscher (Kanton Aargau, Staatsanwaltschaft, Lenzburg) und Yves Widmer (Hypothekarbank Lenzburg AG, Lenzburg). Rangierte der Berufsmaturität für Erwachsene (BM2) sind Bryan Koch mit der Note 5.4, Julia Zehnder, Dominic Rode und Lionel Marclay mit der Note 5.3.

Der Schulleiter verspricht den Absolventinnen und Absolventen in seiner Ansprache eine schöne Feier und hält sein Wort. Dafür verantwortlich sind nicht zuletzt auch die geladenen Künstler und Künstlerinnen. Der Aargauer Autor und Slam Poet Simon Libsig begeistert das Publikum mit drei Beiträgen seiner Spoken-Word-Kunst. Die musikalischen Beiträge von Tanja Urben (Gesang) und Robi Hersberger (Gitarre) bei der Diplomfeier der B- und E-Profil Lehrgänge und jene von Jo Droz (Gesang) und Laura Brogna (Klavier) an der Berufsmaturitätsfeier geben den Lernenden, den Lehrpersonen und den Angehörigen die Gelegenheit, die drei letzten Jahre in Gedanken Revue passieren zu lassen. Und wie Michelle Käser es eingangs sagt, so sind es die «Erinnerungen an das Schöne», die bleiben, und dazu gehört nun auch die Diplom- und Berufsmaturitätsfeier. (CI)

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Brighton 2018

More than 70 students from our school have recently spent two weeks in Brighton, where we attended an English course preparing for the approaching Cambridge BEC exam.

On our arrival at the LSI school in Brighton the principal of the school welcomed us, showed us around and gave us some useful information in order not to get lost!
Then every student went to his/her host family, curious to get to know it.

The following day, Monday, we started our course by taking an exam first to work out our level of English. According to this one we were then split up in  different classes.
Lunchbreak at 12.45 only was quite unusual for us, because we usually have lunch at 11.50, so everyone was starving.
After lunch we went to Brighton city centre and the LSI staff showed us around. We went to the beach, the gardens and they showed us where we could go for shopping or a drink.

The lessons always started at 9 o´clock and finished at 15.30. We practised a lot for our Cambridge BEC exam.

On Saturday after the first week we went to London. We were excited to visit the capital. When we arrived we got split up in two groups and every group got a tour guide. They showed us the most important buildings in London. We saw the Buckingham Palace, Big Ben, the Tower Bridge, London Eye and much more. All the students were very exhausted after that, because we had walked more than 14 kilometres. So the following river cruise on the Thames gave us a nice opportunity to relax. Afterwards we were given some free time to do things on our own just like shopping or having dinner.
In the second week everyone had already got used to school, the life in the host family, the buses, the city and so everything was much easier.

We learned a lot for the BEC exam, did some exercises and a lot of exam practice. We talked a lot in class, which was a good preparation for the speaking part. We also played a lot of funny games, this was a real help for the vocabulary. The teachers were all nice, helpful and funny.

After the two weeks some of us were sad to leave, others were happy to go back home to their families.

In conclusion it was a very nice trip. I can say that I learned a lot and if I ever have the possibility again, I will definitely go again. Brighton and Hove are beautiful and I would recommend it to everyone.

 

(Janine Volpe und Marco Rutz E16a, MD)

Sprachaufenthalt der E-Profil-Klassen des Jahrgangs 2015 in Antibes (FR)

 

Bei schönstem Frühlingswetter verbrachten die Abschlussklassen des E-Profils des KV Lenzburg Reinach ihren Sprachaufenthalt vom 15. bis 28. April 2018 in Antibes. Das von einer aus dem 16. Jahrhundert stammenden Befestigungsmauer umgebene Städtchen befindet sich an der Mittelmeerküste zwischen Cannes und Nizza. Diese Region wird entsprechend der geographischen Prägung région PACA (Provence-Alpes-Côte d’Azur) genannt.

Während der zwei Wochen Aufenthalt besuchten die 34 Lernenden Lektionen im Centre International d’Antibes, wo sie durch verschiedene Lehrpersonen unterrichtet wurden und eine zusätzliche Vorbereitung auf die hiesigen Lehrabschlussprüfungen erhielten. Der strenge Stundenplan wurde durch Ausflüge nach Cannes, Nizza und Monaco aufgelockert.

Verschiedenste Gastfamilien boten den Lernenden Unterkunft, lokale Gerichte und vor allem Gelegenheit zum Französisch sprechen.

Unter mediterraner Sonne, mit Ausblick auf das Alpenpanorama und mit Lavendelduft von den Marktständen in der Nase konnten die Lernenden zudem Energie tanken, denn anfangs Juni beginnt bereits das diesjährige Qualifikationsverfahren.

Irena Christen

Slam Poet Kilian Ziegler mit seinem Programm «Apéro-Kalypse» am KV Lenzburg Reinach

Elegante Wortspiele in atemberaubender Geschwindigkeit, feinsinniger, oft selbstironischer Humor, hintergründiger Wortwitz, überraschende Klangbilder und unerwartete Wortdeutungen sind Kilian Zieglers Markenzeichen. Für einmal diente die Aula des KV Lenzburg Reinach als Bühne für einen der erfolgreichsten Schweizer Slam Poeten.

Gebannt verfolgte die anwesende Gästeschar, darunter Klassen des KV Lenzburg Reinach, Lehrpersonen und Gäste, die beeindruckende Performance des Wortkünstlers. Die Fragen aus dem Publikum beantwortete er mit geradezu unerwarteter Ernsthaftigkeit und so erfuhren die Anwesenden Interessantes über den Schaffensprozess, bevor es überhaupt zur Aufführung eines Textes kommt.

Dass es sich bei Kilian Zieglers Wortakrobatik auch um Literatur handelt, zeigt sein neues Buch „Vorübergehend stehen bleiben“, aber auch die Verleihung des Fachpreises für Literatur durch den Kanton Solothurn 2017.

Ganz nahbar zeigte sich der Slam Poet der Stunde – er wurde am vergangenen Wochenende gleich doppelter Schweizermeister im Einzel und im Team – beim anschliessenden Apéro und bewies, dass er diesen für die Schweiz typischen gesellschaftlichen Moment ganz ohne Apokalypse meistern kann.

LL/WA

 

Schneesporttag 6. März 2018

 

Dieses Jahr wurde der Schneesporttag wetterbedingt um eine Woche verschoben. Auch für den 6. März sah das Wetter nicht fabelhaft aus, jedoch entschieden wir im Sportteam, den Schneesporttag durchzuführen. Zwischenzeitlich schneite es zwar, aber sonst war das Ski- und Snowboardfahren, sowie das Schlitteln und Schneeschuhwandern problemlos durchführbar. Dieses Jahr nahmen fast 55 Lernende des 2. Lehrjahres teil, leider mussten 5 weitere Lernende krankheits- oder verletzungsbedingt kurzfristig absagen. Die Lernenden konnten den Bus in Brugg, Lenzburg oder Reinach besteigen. Wir kamen noch vor 9 Uhr mit den sichtlich motivierten Teilnehmenden in der Stöckalp an, wo sie sich mit den sechs Begleitpersonen ins Skigebiet aufmachten. Rund zwei Drittel tummelten sich auf Skiern oder auf dem Snowboard in Gruppen im Schnee, während ein Drittel der Lernenden am Morgen die Schlittelbahn herunter raste und am Nachmittag Schneeschuhlaufen ging.

Die Skifahrer und Snowboarder nutzten die noch besseren Wetterbedingungen am Morgen aus. Die Pistenverhältnisse waren sehr gut und es lag genügend Schnee, welcher zudem griffig zum Fahren war. Nach dem Mittagessen verschlechterten sich die Sichtverhältnisse zunehmend. Aus den einzelnen Schneeflocken wurde ein Schneegestöber und in den untersten Lagen regnete es sogar, weshalb der Schnee matschig und schwer wurde.

Nach dem Mittagessen wurde die Gruppe der Schlittler auf der Melchsee-Frutt von zwei jungen Skilehrern zur Schneeschuhtour abgeholt. Obwohl sich ein Teil der Gruppe sich etwas zu spät am Treffpunkt einfand, konnten wir rechtzeitig loslaufen. Die Skilehrer boten eine abwechslungsreiche Runde mit Steigungen und Gefällen, welche den Lernenden etwas Kondition und Mut abverlangten. Obwohl die meisten Schüler lieber am Nachmittag auch Schlitteln gegangen wären, meisterten sie die Schneeschuhtour mit Bravour und fanden trotzdem Spass am Wandern. Vier Lernende und die zwei Begleitpersonen des Schneeschuhwanderns waren so begeistert von der Tour, dass für sie eine kleine Zusatzrunde angehängt wurde.

Den Lernenden und den vier Begleitpersonen Arnd Wiedmann, Hansruedi Bommeli, Claudia Ruckstuhl und Mariella DeVita wie auch der Organisatorin Iris Baumann möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen. Alles hat reibungslos funktioniert, das Verhalten im Car und auf den Pisten war ausgezeichnet. Es hat richtig Spass gemacht, mit dieser aufgestellten Gruppe einen Tag im Schnee zu verbringen!

Daniel Hegi, Sport KV Lenzburg Reinach